Launch: Comparative Report

Der Bericht fasst die Ergebnisse nationaler Studien aus Deutschland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen und Schweden zusammen und untersucht, wie die Politik in den Bereichen Wohnen, Bildung und Arbeitsmarkt die Aufnahme von Ukrainern beeinflusst hat, die durch die groß angelegte Invasion Russlands vertrieben wurden. Er hebt auch wichtige Lücken zwischen Politik und Praxis hervor und zeigt auf, wo in allen Fällen weiterhin Herausforderungen bei der Umsetzung bestehen.


Seit der vollständigen Invasion Russlands in der Ukraine ist die Bewältigung der Ankunft von Millionen von Vertriebenen zu einer entscheidenden Herausforderung für die nationalen Verwaltungen geworden, die sowohl die Reaktionsfähigkeit als auch die Widerstandsfähigkeit demokratischer Institutionen auf die Probe stellt. Für politische Entscheidungsträger, Nichtregierungsorganisationen und Forscher ist es von entscheidender Bedeutung, diese Dynamiken zu verstehen. Unsere Ergebnisse bieten umsetzbare Erkenntnisse, die in strategische Entscheidungen, die Gestaltung von Programmen und evidenzbasierte Debatten einfließen können. 

Während Europa weiterhin mit der größten Vertreibung seit dem Zweiten Weltkrieg konfrontiert ist, bietet diese vergleichende Analyse Erkenntnisse für politische Entscheidungsträger, die Zivilgesellschaft und Forscher, die daran arbeiten, die Reaktions- und Unterstützungssysteme zu stärken.