Die Befähigung von Gesellschaften, externe Störungen zu verkraften, wird im öffentlichen Diskurs mit dem Konzept der Resilienz erfasst. Resilienz bezeichnet die Kapazität eines Systems, Anpassung und Transformation zu ermöglichen, ohne dabei seine Identität aufzugeben. Übertragen auf den Ostseeraum besitzen Störungen des sozio-ökologischen Systems das Potenzial, Innovationen der ökologischen Systeme und gesellschaftlichen Strukturen zu fördern, wenn das System resilient ausgestaltet ist. Wir sprechen daher von transformativer Resilienz. Der Greifswalder Forschungsverbund untersucht mit diesem Ansatz der transformativen Resilienz in zehn Arbeitspaketen Phänomene und Prozesse, die zur Herausbildung resilienter Gesellschaften im Ostseeraum beigetragen haben und in Zukunft beitragen werden.










