Dieses Teilprojekt untersucht Chancen und Hindernisse der Digitalisierung für krisengeprägte ländliche Räume im Ostseeraum. Digitalisierung kann gesellschaftliche Teilhabe stärken und das Gefühl des Abgehängtseins verringern, birgt aber auch Risiken wie Cyberangriffe, Desinformation und gesellschaftliche Polarisierung. Untersucht wird, wie regionale Akteur:innen auf Krisen reagieren, digitale Infrastrukturen anpassen und innovative Lösungsansätze entwickeln. Methodisch stützt sich das Projekt auf qualitative Interviews, Politikdokumente sowie digitale Ethnographie, um den digitalen Raum als Struktur demokratischer Teilhabe und Krisenbewältigung zu erfassen.
