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Gastwissenschaftlerin im Porträt: Julia Schwab über Energiezukünfte und Forschungskooperationen am IFZO

Julia Schwab stammt ursprünglich aus Wien und lebt seit mehr als zwölf Jahren in Schottland, wo sie auch promovierte. Heute arbeitet sie als Postdoktorandin am DIIS. Ihre Forschung beschäftigt sich mit energiepolitischen Fragestellungen und den gesellschaftlichen Dimensionen von Energiesystemen. Dabei untersucht sie unter anderem, wie Energiewenden mit nationaler Identität, gesellschaftlichen Zukunftsvorstellungen und geopolitischen Entwicklungen zusammenhängen.

Derzeit arbeitet sie am Forschungsprojekt Reimagining Energy Futures, Designing Techno-Political Orders: Germany and Poland at the Crossroads of Energy Transition. Das Projekt untersucht, wie Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine und die damit verbundenen geopolitischen Veränderungen die energiepolitischen Zukunftsvorstellungen in Deutschland und Polen beeinflussen.
Ihr Aufenthalt in Greifswald knüpft an die langjährige Zusammenarbeit zwischen DIIS, IKEM und IFZO im Bereich Sicherheit und Resilienz im Ostseeraum an. Gleichzeitig bietet der Standort ideale Voraussetzungen für ihre aktuelle Forschung zur Offshore-Windenergie, insbesondere durch den Austausch mit Akteurinnen und Akteuren aus Wissenschaft und Praxis.

Während ihres Aufenthalts verband Julia Schwab konzentrierte Forschungsarbeit mit wissenschaftlichem Austausch und der Pflege internationaler Kontakte. Rückblickend beschreibt sie das IFZO als einen besonders produktiven Arbeitsort:

„Ich bin hier so produktiv wie schon lange nicht mehr. Das IFZO ist ein sehr angenehmer und ruhiger Arbeitsort, und ich wurde sehr herzlich empfangen. Greifswald ist eine schöne und entspannte Stadt mit einem inspirierenden wissenschaftlichen Umfeld. Die Backfischbrötchen sind auch hervorragend.“

Für Julia Schwab bot der Forschungsaufenthalt sowohl die Möglichkeit, sich intensiv ihrer Arbeit zu widmen, als auch internationale wissenschaftliche Netzwerke weiter auszubauen.

Sie interessieren sich für einen Gastforschungsaufenthalt am IFZO? Wir freuen uns über Anfragen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aller Karrierestufen, die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit in Greifswald erkunden möchten.


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